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Beirat für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung der Stadt Falkensee
Falkensee für Menschen mit Behinderung
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Was können wir aus dieser Krise Positives mitnehmen? Was können wir lernen?

Den Tsunami an Hilfeleistungen, zu einem kontinuierlichen, gleichmäßigen und selbstverständlichem Fluss machen, wäre etwas, dass wir für die Zukunft mitnehmen könnten.

Ein Bewusstsein entwickeln, dass wir unvorbereitet in eine Situation geraten können, die nur gemeinsam, mit Rücksicht aufeinander zu bewältigen ist. Erinnern, wie wichtig die gegenseitige Wertschätzung ist, denn wir sind voneinander abhängig und das in einem Maße, das uns vor der Corona-Epidemie nicht oder kaum bewusst war.

Über lange Zeit wurde die Arbeit der Pflegekräfte in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen vernachlässigt, Krankenhäuser wurden zu Wirtschaftsunternehmen umfunktioniert um Gewinne zu erzielen. Das gleiche trifft auf zahlreiche weitere Lebensbereiche zu, Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Schulen für gemeinsames Lernen, Inklusion.

Von der fehlenden Wertschätzung für die Menschen, die diese Arbeit Tag für Tag erledigen ganz zu schweigen.

Matthias Horx schreibt in Die Welt nach Corona

Die Corona-Rückwärts-Prognose: Wie wir uns wundern werden, wenn die Krise „vorbei” ist

… So erweist sich: Wandel beginnt als verändertes Muster von Erwartungen, von Wahr-Nehmungen und Welt-Verbindungen. Dabei ist es manchmal gerade der Bruch mit den Routinen, dem Gewohnten, der unseren Zukunfts-Sinn wieder freisetzt. Die Vorstellung und Gewissheit, dass alles ganz anders sein könnte – auch im Besseren.

… Seine drastische Botschaft lautet: Die menschliche Zivilisation ist zu dicht, zu schnell, zu überhitzt geworden. Sie rast zu sehr in eine bestimmte Richtung, in der es keine Zukunft gibt.

Aber sie kann sich neu erfinden.
System reset.
Cool down!
Musik auf den Balkonen!

So geht Zukunft.

www.horx.com und www.zukunftsinstitut.de.

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